Verstehe deinen Punkt, aber ich teile ihn nicht.
Es ist Spekulation, was in entfernterer Zukunft passiert, erst recht wenn es um die Gesetzgebung geht. Momentan wird die Sau "Klima-Panik! Wir müssen jetzt sofort alles ändern" durchs Dorf getrieben. Gott sei Dank ist unsere gegenwärtige Regierung zumindest in diesem Punkt überraschend rational. Hoffen wir, dass der populistische Schwenk der SPD ins Grüne das nicht ändert...
Was sich für die Gegenwart und die nähere Zukunft sicher sagen lässt: mit SUVs findet man Absatz.
Das zu ignorieren, wäre törricht von Alfa. Glücklicherweise sind die Verantwortlichen diesbezüglich ja aber einsichtig und wollen zwei weitere SUVs auf den Markt bringen (wie geschrieben: den "ganz kleinen" sehe ich eher kritisch).
Neben dem erwähnten grundlegenden Problem, nämlich dem mangelhaften Kundenservice, halte ich es aber für fatal, dass der Nachfolger der Giulietta abgeblasen wurde.
Die vorläufige Absage an einen neuen GT hingegen halte ich - bei allem persönlichen Schmerz darüber - für vernünftig. Die Alpine ist in einer ähnlichen Preis- und Fahrzeugklasse wie der gerade erst eingestellte 4c - die Alpine verkauft sich gut, der 4c über die Jahre nur sehr mäßig (obwohl er in Test gut bewertet wurde und wie so viele Alfas von der breiten Masse der Autofreunde bewundert wird).
Auf dieses Pferd noch einmal mit einer neuen teuren Entwicklung zu setzen, wäre in dieser existentiellen Krise, in der Alfa Romeo zweifellos steckt, - überspitzt gesagt - Selbstmord.