Beiträge von Alfur

    Die Schrauben werden laut eLearn mit einem Drehmoment

    vorgespannt und dann in Winkelstufen festgezogen. Auf keiner

    Schraube die ich bisher hatte war ein Sicherungsmittel zu sehen.

    Das heißt nicht, dass keines drauf wäre, nur sehen kann man

    es nicht. Die Verbindung elastisch zu halten ist schon sinnvoll,

    schon allein weil es keine Führungsmittel in den Verbindungen

    gibt, es bleibt alleine bei der Klemmwirkung. Der ein oder andere

    (dazu gehöre ich auch) hat schon beim Lenkgetriebe die Erfahrung

    gemacht, was das nicht erneuern der Schrauben bewirken kann.

    Wenn das keine Klemmung mehr hat, wandert es auf dem

    Träger rum. Nur wenige mm reichen für das Gefühl, eine

    Lenkung in der Lenkung zu haben. Das kam aber nicht

    sofort, sondern hat eine

    Weile gedauert.


    Beim Achsträger wird man das vielleicht nicht so merken, schon

    weil der mit 6 oder 8 Schrauben befestigt ist. Bei den anderen

    Verbindungen jedoch schon.

    Nachdem der Achsträger schon drin ist, wird der

    wohl irgendwie gepasst haben. Ich würde das trotzdem

    in der Werkstatt reklamieren, die können mal mit dem

    Hinweis auf die Hülsen prüfen, ob Verformungen ersichtlich

    sind. Übrigens dürfen die alten Schrauben nicht

    wiederverwendet werden, weil es Dehnschrauben sind.

    Wenn die Werkstatt die Alten hergenommen hat, dann

    ist der Träger möglicherweise gar nicht fest mit der

    Karosserie verbunden.

    Ist halt die Frage was dir als Ersatz vorschwebt, neu oder

    gebraucht. Der 1.9er ist da sehr dankbar, weil du quasi

    auch jeden Kopf von Opel oder Saab nehmen kannst.

    Die sind absolut identisch bei den 110 Kw Motoren. Und

    Risse im Kopf sind so selten, dass die Gefahr eines gebrauchten

    Kopf mit Rissen eher gering ist.

    Die Verknüpfungen funktionieren nicht. Aber

    ausgehend von der Symptomatik hast du Risse

    im Kopf. Die können anfangs so klein sein, dass man

    sie gar nicht erkennt. Kalt haben die keine Auswirkung,

    aber mit zunehmender Temperatur vergrößern sich

    die Risse und werden dann durchlässig. In Folge

    drückt es dir Abgase in den Kühlkreislauf und die

    Schläuche blähen sich auf und bleiben auch hart.

    Später wenn die Risse groß genug sind, drückt es dir beim

    Stillstand des Motors auch Kühlwasser in den Zylinder,

    dann kommt zu o.a. Symptomen auch schleichender

    Kühlwasserverlust dazu.

    Hast du das Alte vorher entfernt? Die Teile von

    Ebay hab ich schon öfter hergenommen, und das sah

    immer aus wie frisch aus dem Laden... Solltest du die

    neue Plakette einfach auf die Alte geklebt haben, dann

    kann das nix werden.

    Um die Haltbarkeit etwas zu verbessern sind 2 bis 3

    Schichten Klarlack optimal. Oder eben einmal im Jahr

    erneuern.

    Ach so, ok :) Na gut, wenn der Spanner so preisgünstig ist,

    dann würde ich deiner Idee natürlich eher folgen. Jetzt muss

    nur noch einer bestätigen, dass es auch so funktioniert :AlfaFahne:

    Deine Frage kann ich dir leider nicht direkt beantworten.

    Aber ich würde an deiner Stelle erst mal eine Ölspülung

    mit anschließendem Ölwechsel machen und danach ggf.

    noch ein Additiv für Hydrostößel versuchen. Ich weiß nicht

    wieviel der Spanner kostet, ich denke jedoch dass der

    vorgeschlagene Versuch etwas günstiger sein dürfte.

    So wie du schreibst, besteht das Problem ja nur in der

    Phase des Druckaufbaus...

    Das ist so nicht richtig. Beim einfachen Zahnriemenwechsel

    reicht es aus die Auslassnockenwelle abzustecken. Die

    Einlasswelle ist über eine Stirnverzahnung auf der

    gegenüber liegenden Seite synchronisiert. Wenn der Motor

    wegen gerissenem Zahnriemen mal einen Defekt hatte,

    dann sollte man auf jeden Fall beide NW auf Synchronisation

    prüfen. Dazu muss aber wenn ich mich recht erinnere die

    Hochdruckpumpe raus. Das ist aber kein Akt, wenn der

    Riemen eh runter ist.

    Was auch elementar wichtig ist, man muss beim anlegen

    Des neuen Riemens auch das Nockenwellenrad lösen.

    Wenn man das nicht tut und die Räder von Kurbel- und

    Nockenwelle um einen halben Zahn versetzt sind, dann

    bleiben die das auch.

    Ja, PTFE oder einfach Siliconspray ist in vielen Bereichen sehr

    nützlich und haltbar. Bei Gummilagern benutze ich seit längerem

    Gummifett bzw. Rubber Grease von Castrol. Das Zeug ist recht

    zäh, aber es wäscht sich nicht ab und haftet gefühlt ewig. Bei

    allen Gelenk- und Lagerverbindungen ohne Kapselung ist das

    Gold wert...

    Als letzten Tip kann ich dir sagen wie ich es gemacht habe.

    Es gibt entsprechende Buchsen für die Messkabel zu kaufen.

    In diese habe ich dann feine lange Nähnadeln eingelötet und

    bis auf einen cm zur Nadelspitze in Schrumpfschlauch

    eingepackt. Für alle Kfz Anwendungen bisher die günstigste

    und bis jetzt beste Lösung.

    Das ist definitiv zu wenig. Wenn deine Batterie soweit fit ist,

    prüfe mal die Masseverbindung des Motors zur Karosserie.

    Testweise kannst du auch mit einem Starthilfekabel eine

    behelfsweise Verbindung herstellen. Der Motor sollte beim

    Start schon deutlich über 200 kommen.

    Dann herzlichen Glückwunsch zum diesem tollen

    Alfa und allzeit gute Fahrt!

    Vielleicht kannst du uns ja hin und wieder einen Einblick

    in die Unterhaltskosten gewähren. Mich würde mal

    interessieren was der Service bei der QV kostet und ob da

    spezielles geprüft wird, was bei den anderen nicht erforderlich

    ist.

    Besser wäre es, die Schrauben bis auf 2-3 mm Luft reinzudrehen,

    Riemen wieder drauf und den Motor mit wechselnden Drehzahlen

    laufen zu lassen. Die Scheibe ruckelt sich dann schon ab. Vorher

    noch ordentlich Rostlöser draufsprühen. Das ist die schonende

    Variante.

    ...und wenn die 159er Bella schon etwas älter ( so wie meine) schepperts am Arscx der Schönheit, als würdest du eine Schüssel Schrauben verlieren ...immer und immer wieder.... :joint:


    Moin

    Wenn das bei dir tatsächlich der Fall ist, dann klappern die Endtöpfe am

    Unterboden. Abhilfe kannst du schaffen, in dem die Verbindung

    zwischen DPF und Mittelrohr gelöst wird, Mittelrohr wieder ordentlich

    in den DPF einführen, und das ganze wieder festziehen. Es reichen

    wenige Millimeter Längenunterschied und die Wärmeausdehnung

    bei der Regeneration, dass es hinten rappelt wie blöd....