Neuigkeiten und Berichte für Alfa Romeo und andere Marken aus dem Hause Stellantis - Part II

  • Ich sehe das mal ganz nüchtern, Stellantis hat in einem Jahr 60 Prozent an Börsenwert verloren und fällt weiter.

    Da würde ich mal behaupten das es sehr schlecht steht. Egal was da wann und wieviel verkauft wurde.

  • ALLEN Autoherstellern geht es aktuell (mehr oder weniger) schlecht. Aus meiner Sicht zu einem erheblichen Anteil deshalb, weil sie alle bei dem "Rohrkrepierer"-Thema E-Auto mit ganz vorne dabei sein wollten. (wenige Ausnahmen wie Toyota und BMW waren allerdings SEHR zurückhaltend, was ihnen jetzt sehr zugute kommt).

    Habe neulich mal einen interessanten Artikel darüber gefunden, was die einzelnen Hersteller aktuell konkret vorhaben.....

  • diese ganze Spinnerei gegen die, heutigen - sauberen Verbrenner...

    haben die gesamte Automobilindustrie, die Märkte kaputt gemacht.


    Die Menschen werden gegenseitig aufgehetzt und aufgewiegelt... eine angebliche Umweltverträglichkeit

    wird herangezogen, die vorne, wie hinten völlig verlogen ist.

    Von angeblicher Nachhaltigkeit wird gefaselt...


    aber mit Umweltsauerei und Kindesmißbrauch bei Förderung von Rohstoffen, wird auf Teufel komm raus,

    produziert, damit man mit dem Gewinn weiter scheffeln kann.


    An den giftigen Sondermüll will man nicht denken und nur ablenken, was mit den verbrauchten Batterien dann passieren soll.


    Gleichzeitig wird der Tourismus auf stinkende Kreuzfahrtschiffe gelenkt...Massentourismus ist der Geldbringer...

    und in unzähligen Flugzeugen werden Menschen für Reisen abkassiert...

    die hierbei entstehenden Umweltbelastungen werden ignoriert, weil man so gut Kasse machen kann.

    Wenn wirkliche Nachhaltigkeit gelebt wird, versucht man diese Menschen zu bestrafen und als angebliche Umweltsünder zu verunglimpfen.

    Wie krank ist all das.


    Zusätzlich erschwert eine immer mehr zusammengekaufte Industrie mit Etikettenschwindel die Kunden zu veralbern,

    indem sie, wie am Beispiel STELLANTIS zu sehen...

    angebliche Marken-Fabrikate anbietet, die nur mit unzähligen Emblemen und Schriftzügen plakatiert werden...

    jedoch nur noch aus PLATT-form-Autos auf die billigste Art produziert werden. Entwicklungskosten spart...


    DAS alles macht das Geschäft mit Autos kaputt.

    Gruß

    Holger

  • ALLEN Autoherstellern geht es aktuell (mehr oder weniger) schlecht. Aus meiner Sicht zu einem erheblichen Anteil deshalb, weil sie alle bei dem "Rohrkrepierer"-Thema E-Auto mit ganz vorne dabei sein wollten. (wenige Ausnahmen wie Toyota und BMW waren allerdings SEHR zurückhaltend, was ihnen jetzt sehr zugute kommt).

    Habe neulich mal einen interessanten Artikel darüber gefunden, was die einzelnen Hersteller aktuell konkret vorhaben.....

    Ich will nur kurz einwerfen, dass sich BMW mit dem i3 leider die Finger ein bisschen verbrannt hat, obwohl ich dieses Auto absolut ultra genial finde, und es absolut wegweisend war, es kam zu früh. Deswegen ist man da jetzt (unter anderem) vorsichtiger.

  • Bitte nicht schon wieder mit dem E-Auto vs. Verbrenner anfangen.


    Die Probleme bei Stellantis haben damit sicher nichts zu tun. Die Karren sind einfach zu schlecht und zu teuer, wenn man z.B. schaut, was man bei Dacia heutzutage bekommt für wenig Geld.

  • Ford, hat die Produktion des Mondeo's 2022, des Fiesta's 2023 beendet (das in Asien angebotene Auto ist kein Mondeo), Focus wird November 2025 beendet.

    Keine der 3 wird einen Nachfolger bekommen und das sind Modelle seit mehreren Jahrzehnten auf dem Markt waren. Hohe Verkaufszahlen bedeut nichts, garantiert nichts. Wenigstens versucht Stellantis mit Alfa Romeo, eine Marke leben zu lassen, die seit Jahrzenten von Alfisti in Stich gelassen wurde und versucht andere Kunden ausser den Alfisti zu erreichen. Die Zeiten des Automobilliebhabers sind vorbei. Wir, die eine handvoll gebliebener Alfisti, interessiert keiner mehr.

    Serkan Çıkış

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  • Habe neulich mal einen interessanten Artikel darüber gefunden, was die einzelnen Hersteller aktuell konkret vorhaben.....

    Der Artikel ist wirklich lesenswert bis zum Schluß:

    "Aktuell fragen die Autokäufer Verbrenner nach, ungeachtet aller Risiken durch einen steigenden CO2-Preis und möglicherweise sinkenden Wiederverkaufswert. Daher schieben die Autobauer den Umstieg immer weiter heraus. Sie fahren damit sicherer als die Käufer, denn die binden sich mit der Kaufentscheidung langfristig an die Antriebsart Verbrenner. Die Hersteller sind fein raus, das Risiko liegt beim Autokäufer und den Leasinggesellschaften."


    Stellantis ist mit der E-Strategie sicher nicht ganz schlecht unterwegs, aber momentan sind auch deren E-Autos einfach noch zu teuer.

    In den Stammmärkten Italien und Frankreich, macht Renault jetzt richtig Tango mit dem e-R5, e-R4 und e-Clio (Nissan Micra). Da wird sich gute Konkurrenz entwickeln von der auch die Kunden Profitieren.

    Vlt. gibts dann ja einen e-MiTo als Konkurrenz zur e-R5-Rennsemmel

  • Dieser Autobild-Artikel über Maserati:


    Maserati steigt schon 2028 aus

    Die italienische Traditionsmarke ... zeigt außerordentliches Engagement in der E-Transformation: Bis Ende 2025 sollen vom Gran Cabrio bis zum Quattroporte alle Modelle auch als vollelektrische Version im Programm erhältlich sein, berichtet das "Handelsblatt". Und schon 2028 will die Stellantis-Marke Maserati keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr anbieten. Ursprünglich war 2030 als Ausstiegs-Jahr genannt worden.


    Stellantis hat aber Maseratis E-Investment gestrichen...

  • Der R5 ist ein Hit, beim Rest von Renault muss man sehen. Mir gefällt der R4 leider nicht so gut, wirkt irgendwie nicht so sauber, sondern etwas barock. Diversen Testberichten zufolge ist der Junior Veloce aber die bessere E-Rennsemmel (im Vergleich zum Alpine R5). Der Micra ist ein adaptierter R5, kein Clio.

  • Ford, hat die Produktion des Mondeo's 2022, des Fiesta's 2023 beendet (das in Asien angebotene Auto ist kein Mondeo), Focus wird November 2025 beendet.

    Keine der 3 wird einen Nachfolger bekommen und das sind Modelle seit mehreren Jahrzehnten auf dem Markt waren. Hohe Verkaufszahlen bedeut nichts, garantiert nichts. Wenigstens versucht Stellantis mit Alfa Romeo, eine Marke leben zu lassen, die seit Jahrzenten von Alfisti in Stich gelassen wurde und versucht andere Kunden ausser den Alfisti zu erreichen. Die Zeiten des Automobilliebhabers sind vorbei. Wir, die eine handvoll gebliebener Alfisti, interessiert keiner mehr.

    Einen Automobilliebhaber, Petrolhead/Pistonhead/wie auch immer du Ihn nennen magst, den musst du dir als Konzern, bzw. als Autobauer züchten. Wenn du deine Autos wie Waschmaschinen oder Spülautomaten bewirbst, wirst du Waschmaschinen- und Spülautomatenkäufer einfangen. Wenn du die aber auch halten willst, dann musst du das Produkt eben als mehr als nur ein schnödes Mittel zur Bewegung verkaufen.
    Und das ist im Renditezeitalter weniger profitabel, als reine Sales. Sicherlich, wenn z.B. Magneti Marelli heute noch die Brera-Rückleuchten verkaufen würde, dann würden die an mir noch geld verdienen, aber die Marge, die an mir mit nem paar Rückleuchten verdienbar ist, ist einfach zu klein. MB macht hier vieles richtig meiner bescheidenen Meinung nach. Wenn du heute n Teil für deinen popeligen rostigen w124 brauchst und es nicht gebraucht findest, dann kannst du bei den Benzern ordendlich Geld auf den thresen legen, bekommst das dann aber auch. Egal, was es ist. Egal, wie alt der Wagen ist. Das macht nur eine winzige Marge, sorgt aber für Kundenbindung. Die Frage ist wirklich eine wirtschaftliche, und das Auto ist so massenmarkt, schon seit langem, dass sich die wirklichen Liebhaber für Automobilhersteller wenig lohnen. Alfa Romeo könnte natürlich auch den schwenk zum Liebhaberhersteller machen, und dann so etwa sein die lotus in den 80ern und 90ern, oder wie Ferrari, oder Aston Martin, oder Morgan Motors. Dazu müsste der Konzern aber enorm schrumpfen, weil sich die aktuelle Größe dazu nicht rechnet. Wollen wir das? Fraglich, will ich mal sagen.

  • Wie zu lesen ist: Stellantis Bestseller. Also nur innerhalb des Konzerns.

    Alfa Romeo Tuning, Styling und Mopar Originalztubehör

  • Wie zu lesen ist: Auch innerhalb des Konzerns ist der Junior nicht die Nummer 1 im B-SUV Segment in Italien.

    Ich tippe drauf, dass da ein "Premium" fehlt. Die Untereinteilung nutzen die immer recht gern in den Meldungen. Analog zu Erfolgen der Giulia im Segment der "Verbrenner-Mittelklasse-Limousinen".


    Zur Diskrepanz bei den Marktanteilen: Imparato feiert den Gesamtmarktanteil, also inkl. den Transportern, die starkes Wachstum hatten. Bei den PKW ging es aber bergab und die ACEA-Zahlen sind auch nur für "Cars".


    Warum es bei Fiat bergab ging ist ja klar: 500, 500X sind weg, 500e ist mittlerweile teurer als andere, 600 kommt nur langsam in Fahrt, Grande Panda startet erst demnächst. DS keine Ahnung und zu vernachlässigen. Lancia Y läuft nicht ohne Dumpingpreise des Vorgängers. Aber was ist bei Opel? Kommt das von Unterbrechungen wegen der Modellwechsel bei Grandland, Crossland/Frontera und Mokka-Facelift?

  • Ich tippe drauf, dass da ein "Premium" fehlt. Die Untereinteilung nutzen die immer recht gern in den Meldungen. Analog zu Erfolgen der Giulia im Segment der "Verbrenner-Mittelklasse-Limousinen".


    Zur Diskrepanz bei den Marktanteilen: Imparato feiert den Gesamtmarktanteil, also inkl. den Transportern, die starkes Wachstum hatten. Bei den PKW ging es aber bergab und die ACEA-Zahlen sind auch nur für "Cars".


    Warum es bei Fiat bergab ging ist ja klar: 500, 500X sind weg, 500e ist mittlerweile teurer als andere, 600 kommt nur langsam in Fahrt, Grande Panda startet erst demnächst. DS keine Ahnung und zu vernachlässigen. Lancia Y läuft nicht ohne Dumpingpreise des Vorgängers. Aber was ist bei Opel? Kommt das von Unterbrechungen wegen der Modellwechsel bei Grandland, Crossland/Frontera und Mokka-Facelift?

    Alles "Augenwischerei". Traue keiner Präsentation, die Du nicht selbst zielführend manipuliert hast. ;)


    Und klar beziehen sich die angegeben Daten von ACEA auf PKW. Und ich sagte ja, dass Stellantis im PKW-Bereich derzeit mit zu den größten Verlierern überhaupt zählt.


    Und nochmals, der Junior ist im Januar / Februar noch echt schwach unterwegs. Nicht mal in den Top 10 in Italien bei den B-SUV. Schauen wir mal, morgen soll es die Zahlen von UNRAE für den März geben.


    P.S. Lancia Y sieht derzeit nach Vollkatstrophe aus!


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  • Seit 2023 haben auch die Deutschen Hersteller massive Umsatzrückgänge zu verzeichnet.

    Die ganze Branche ist in der Krise.

    Hinzukommt, daß die Hersteller auch immer weniger Stückzahlen machen weil immer weniger Kleinwägen gebaut werden, die sich die Leute leisten könnten.


    Es sind spannende Zeiten ungefähr wie zur großen Autokrise in den USA in den 70ern, als dieLeute keine Amischlitten mehr wollten, weil der Sprit zu teuer wurde und man stattdessen kleine Datsuns, Hondas und Toyotas gekauft hat.


    Jetzt werden halt die Nios, BYDs und andere China-Autos auf den Europäischen Markt kommen.

    Das Problem ist nur, daß wir in Europa keine Alternativen zur Autoindustrie haben, wie damals die Computer und Chipindustrie in den USA...

  • Das ist in Bezug auf Europa so (pauschal) nicht korrekt. In 2025 befinden sich hier nicht alle europäischen Hersteller in einer Abwärtsspirale (zulassungstechnisch, Januar + Februar).